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Legionellengefahr in der Urlaubszeit besonders hoch

Legionellengefahr in der Urlaubszeit besonders hoch
Bildquelle: iww
03.08.2016 − 

Die Sachverständigen der Prüfgesellschaft Dekra warnen vor einer erhöhten Legionellengefahr in der Urlaubszeit. "Urlaubszeit bedeutet für das Trinkwasser Stillstandszeit", sagte Roland Lochmann, Experte für Messstellen und Umwelt bei der Dekra, Anfang August. Bei sommerlichen Temperaturen bestehe die Gefahr, dass sich im stehenden Wasser in der Leitung eine erhöhte Legionellenkonzentration bildet.

 Legionellen sind Bakterien, die sich bei Temperaturen zwischen 25 und 55 Grad Celsius stark vermehren. In belasteten Anlagen könnten sich Menschen zum Beispiel beim Duschen durch Einatmen feinster Wassertröpfchen infizieren und sich schwere Lungenerkrankungen zuziehen. Um Infektionen durch Legionellen nach dem Urlaub zu vermeiden, empfiehlt die Prüfgesellschaft, nach der Rückkehr das Wasser an allen Warmwasser-Entnahmestellen, wie zum Beispiel in Küche, Bad, Dusche einige Minuten laufen zu lassen, um das stehende Wasser in den Leitungen und Behältern durch frisches zu ersetzen.

Erfahrungen der Dekra zeigten, dass etwa jede zehnte Wasserprobe aus Warmwasser-Bereitungsanlagen einen positiven Befund aufweist. Der Grund für erhöhte Legionellen-Konzentrationen könnten, neben einer zu geringer Wasserabnahme, auch technischen Mängeln der Anlage oder unsachgemäßer Wartung sein.

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