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Leibniz-Institut für Ostseeforschung startet Projekt zu Herkunftswegen der Plastikpartikel in Ostseezuflüssen

Leibniz-Institut für Ostseeforschung startet Projekt zu Herkunftswegen der Plastikpartikel in Ostseezuflüssen
Bildquelle: IOW
10.08.2017 − 

Am Beispiel der Warnow untersucht das neue BMBF-Projekt „MicroCatch_Balt“, aus welchen Quellen in den Einzugsgebieten der Ostseezuflüsse Plastikpartikel in Richtung Meer transportiert werden. Das teilte das für die Projektkoordination verantwortliche Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde am Mittwoch zum Start des Vorhabens mit.  Das Projekt werde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in den kommenden drei Jahren im Rahmen des FONA-Programms (Forschung für Nachhaltige Entwicklung) „Plastik in der Umwelt“ mit 1,7 Mio. Euro gefördert.

Wie das IOW ausführt, ist bereits bekannt, dass im Mündungsbereich von Flüssen die Belastung der Küstengewässer durch Plastikpartikel ansteigt. Irgendwo auf der Strecke zwischen Quelle und Mündung müssten also Verursacher angesiedelt sein. Das Spektrum an möglichen Quellen sei dabei groß und damit verbunden auch die Bandbreite der verschiedenen Plastikarten, die in die Umwelt gelangen kann. Am Beispiel der Warnow sollen nun im Rahmen des die unterschiedlichen Quellen von Plastikpartikeln in den Zuflüssen der Ostsee identifiziert werden.

Das Konsortium, das sich zu diesem Zweck um Projektleiter Matthias Labrenz (IOW) zusammengefunden habe, besteht den Angaben zufolge aus Umweltwissenschaftlern, Modellierern, Informatikern, Geowissenschaftlern, Agrarwissenschaftlern und Kommunikationsexperten. Gemeinsam wollen sie die relevanten Verbreitungsprozesse auf dem Weg zum Meer exemplarisch erfassen und Hotspots identifizieren. Die Erkenntnisse sollen im Rahmen einer Wanderausstellung in Städten und Gemeinden entlang der deutschen Ostseeküste vorgestellt werden.

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