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Neues Messverfahren liefert genaueres Bild der organischen Gewässerbelastung

Neues Messverfahren liefert genaueres Bild der organischen Gewässerbelastung
Der O2-Gehalt wird anhand optischer Effekte gemessen.
15.04.2021 − 

Bisherige Messverfahren zu Bestimmung der Gewässerbelastung durch organische Stoffe sind nicht besonders genau. Das hat ein internationales Team von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in einer aktuellen Studie nachgewiesen, die im Fachmagazin Science Advances veröffentlicht wurde. In der Studie, an der auch das Helmholtz-Zentrum Hereon beteiligt ist, wurde ein neues Verfahren entwickelt, das ein eindeutiges Bild vom Verschmutzungsgrad des Wassers liefern kann. Das teilte das Helmholtz-Zentrum Hereon mit.

Das Team um Prof. Helmuth Thomas, Leiter des Hereon-Instituts für Kohlenstoffkreisläufe, habe eine Methode vorgestellt, die die klassische Messung des Biologischen Sauerstoffbedarfs einer Wasserprobe verbessert. Vorteil der Methode sei, dass nur eine Probe genommen werden muss, diese sofort verschlossen wird und der Sauerstoffverbrauch ohne Eingriff in die Probe gemessen wird, erklärte das Institut. Es sei nicht notwendig, die Probe nach fünf Tagen erneut zu öffnen, um den Sauerstoffgehalt zu messen. So werde vermieden, dass die Probe erneut mit Luftsauerstoff in Berührung kommt.

Beim neuen Ansatz wird gleich beim Abfüllen der Wasserprobe eine optische Faser in das Probengefäß eingeführt, so das Helmholtz-Zentrum Hereon. Über diese Faser könne der Sauerstoffgehalt anhand optischer Effekte kontinuierlich direkt in der Probe gemessen werden. „Wir können den Sauerstoffgehalt damit nonstop messen und erhalten ein sehr viel genaueres Bild vom Sauerstoffverbrauch durch die Bakterien“, sagte Thomas. Erste Versuche hätten gezeigt, dass ein aussagekräftiges Ergebnis bereits nach rund 48 Stunden vorliegt.

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