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Nitrat: UBA-Bericht fordert niedrigeren Bilanzwert in Stoffstrombilanzverordnung

Nitrat: UBA-Bericht fordert niedrigeren
Gesetzgebung ©vege - Fotolia
18.11.2020 − 

Die Bilanzwerte in der Stoffstrombilanzverordnung sind nach Auffassung der Autoren einer Studie des Umweltamtes (UBA) zu hoch angesetzt. Der zulässige Stoffstrombilanzwert für Stickstoff von jährlich 175 kg N/ha reicht nach Meinung vieler Experten nicht aus, um Umweltbelastungen tatsächlich zu vermindern, heißt es in der Fachlichen Stellungnahme zur Novellierung der Stoffstrombilanzverordnung (StoffBilV), die das UBA vorgelegt hat.

Vorgeschlagen wird eine Begrenzung des N-Überschusses auf 120 kg N/ha. Sie sei fachlich gut abgesichert, um vermeidbare Verluste in die Umwelt zu reduzieren.

Bei einer höheren N-Düngung als dem Anfall von 120 kgN/ha inorganischen Düngemitteln werde das pflanzenbauliche Management des resultierenden labilen N-Pools aus den organischen N-Fraktionen zunehmend erschwert und Nährstoffverluste würden deutlich wahrscheinlicher.

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