|  
Wirtschaft» weitere Meldungen

Projekt Rainman: Maßnahmen zur Starkregen-Vorsorge

Projekt Rainman: Maßnahmen zur Starkregen-Vorsorge
Starkregen
16.07.2020 − 

Damit sich Gemeinden und Privatpersonen in Sachsen besser auf Starkregenereignisse vorbereiten und Hochwasserrisiken mindern können, hat das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) zusammen mit dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, dem Sächsischen Staatsministerium für Regionalentwicklung und den Pilotgemeinden Oderwitz, Leutersdorf und Meißen lokal angepasste Maßnahmen zur Starkregen-Vorsorge erarbeitet.

Im Rahmen des Projektes Rainman wurde eine Toolbox mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zum Erstellen von Karten und Maßnahmenplänen entwickelt, teilte das Landesamt weiter mit. Auf der Webseite https://rainman-toolbox.eu/de/ erfahren die Nutzer, wie sie sich zum Schutz von Mensch und Infrastruktur auf Starkregenereignisse vorbereiten können.

Dazu gehören Checklisten, Broschüren und Anleitungen zur Erstellung von Katastrophenschutzplänen für verschiedene geografische Gegebenheiten - vom Flachland bis zum Gebirge. Mithilfe von Gefahrenkarten können lokale Entscheidungsträger mögliche Szenarien für ihre Ortslage ermitteln. Fließwegekarten zeigen, welchen Weg sich das Wasser im Falle von Starkregen bahnt und wo hohe Fließgeschwindigkeiten auftreten können.

Oderwitz und Leutersdorf in der Oberlausitz sowie die Stadt Meißen brachten sich als Pilotgemeinden in das Projekt ein. Eine Sturzflut im Leutersdorfer Ortsteil Spitzkunnersdorf hatte beispielsweise 2017 zu großen Schäden geführt. Wild abfließendes Wasser schoss über großräumige Feldflächen auf das nächste Gewässer zu, riss dabei Schlamm mit und überflutete die dazwischen gelegenen Siedlungsbereiche großflächig. Aus diesen Erfahrungen wurden konkrete Maßnahmen zur lokalen Prävention abgeleitet.

Das Projekt Rainman hatte eine Laufzeit von insgesamt drei Jahren und wurde vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Interreg Central Europe-Programmes mit 2,5 Millionen Euro gefördert.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − IGB: Lässt sich der Wasserverbrauch über eine nachhaltige Landnutzung steuern?

Neue Methode soll die Nachverfolgung von Veränderungen des Grundwassers verbessern  − vor