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Renaturierung der Scheppau wird fortgesetzt

Der NLWKN setzt die Renaturierung der Scheppau im Landkreis Helmstedt fort.
Quelle: NLWKN
14.10.2020 − 

Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) setzt die Renaturierung der Scheppau im Landkreis Helmstedt fort. Nachdem 2017 der erste Abschnitt östlich der Ortschaft Scheppau in einen natürlicheren Zustand gesetzt worden sei, liege nun auch die wasserbauliche Genehmigung für Maßnahmen im Bereich zwischen Rotenkamp und Rieseberg vor, teilte der Landesbetrieb mit.

Die Maßnahme werde durch das Programm zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum Niedersachsen und Bremen finanziert. Die Baukosten beliefen sich voraussichtlich auf rund 250.000 Euro. Die Ausschreibung der Baumaßnahme sei für den Herbst 2020 geplant, die Realisierung soll dann Anfang 2021 erfolgen. Wie im ersten Abschnitt soll der begradigte Verlauf der Scheppau durch Einbau von Totholz und Kies in seiner Struktur verbessert werden.

Abschnittsweise würden ein mäandrierender Gewässerverlauf entwickelt und eigendynamische Prozesse ermöglicht. Durch die Anlage von Senken im Grünland sowie dem Pflanzen von standorttypischen Gehölzen werde auch die Aue in die Maßnahme einbezogen. In den letzten Jahren hätten sich die durchgeführten Maßnahmen an dem zuerst renaturierten Abschnitt sehr gut entwickelt. Die Erfahrungen daraus seien in die aktuelle Planung eingeflossen.

Als Nebengewässer der Schunter im Einzugsbereich der Oker gelte die Scheppau als ein Prioritätsgewässer der Wasserrahmenrichtlinie und werde im Zuge des niedersächsischen Aktionsprogramms Gewässerlandschaften in vier Bauabschnitten ökologisch aufgewertet.

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