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Richtfest für neue Energiezentrale im Klärwerk Hannover-Herrenhausen

Richtfest für neue Energiezentrale im Klärwerk Hannover-Herrenhausen
Bildquelle: Stadtentwässerung Hannover
04.10.2018 − 

Die Stadtentwässerung Hannover hat im Klärwerk Herrenhausen das Richtfest für eine neue Energiezentrale gefeiert. Die rund 42 Millionen Euro teure Anlage bilde den ersten Bauabschnitt einer großen Investitions- und Effizienzoffensive, die das zweitgrößte Klärwerk Niedersachsens auf den modernsten technischen Stand bringen soll, teilte die Landeshauptstadt Hannover mit. Die Energiezentrale werde aus vier Blockheizkraftwerken bestehen und für die ebenfalls zu errichtende Schlammbehandlungsanlage erforderlich sein.

„Mit der Energiezentrale werden die Gasspeicherung, die Gasaufbereitung und die Gasverwertung mit ihren vier Blockheizkraftwerken sowie die Wärme- und Energieverteilung kompakt zusammengefasst“, erläuterte Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette beim Richtfest. Durch den neuen Standort auf dem Klärwerksgelände ergäben sich deutlich verkürzte Leitungswege. Damit könnten Wärmeverluste stark reduziert und die Faultürme ideal erwärmt werden. Auch der neue Gasspeicher mit den Anlagen zur Methangasreinigung und -trocknung werde in unmittelbarer Nähe errichtet.

„Wir werden hier eine erhebliche Leistungssteigerung erzielen, durch die neue Abgasreinigung dem gesetzlich vorgegebenen Standard bereits eine Stufe voraus sein und damit in Sachen Emissionen neue Maßstäbe setzen“, sagte Tegtmeyer-Dette. Bislang seien Blockheizkraftwerk, Faulturm und Gasspeicher entfernt voneinander positioniert und somit durch lange Leitungssysteme verbunden. Künftig könnten Aufbereitung, Speicherung und Verwertung gebündelt und in unmittelbarer Nähe geschehen.

Mit der Energiezentrale können den Angaben zufolge künftig rund zehn Gigawattstunden pro Jahr und damit etwa 71 Prozent des Strombedarfs und bis zu 100 Prozent des Wärmebedarfs der Schlammbehandlungsanlage selbst erzeugt werden.

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