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Ruhrverband: Im Ruhreinzugsgebiet hat es zum 13. Mal in Folge weniger geregnet

Ruhrverband: Im Ruhreinzugsgebiet hat es zum 13. Mal in Folge weniger geregnet
Die Möhnetalsperre des Ruhrverbands
30.11.2021 − 

Im Ruhreinzugsgebiet hat es zum 13. Mal in Folge weniger geregnet als im langjährigen Mittel. Das am 31. Oktober 2021 zu Ende gegangene Abflussjahr 2021 war zu trocken, teilte der Ruhrverband mit. Insgesamt seien 987 mm Regen gefallen, das sei ein Defizit von 61 mm oder sechs Prozent im Vergleich zum langjährigen Mittel. Damit setze sich die längste Abfolge zu trockener Abflussjahre seit Aufzeichnungsbeginn ungebrochen fort.

Für das Talsperrensystem des Ruhrverbands war 2021 in mehrerlei Hinsicht ein außergewöhnliches Jahr, betonte der Ruhrverband. Zu Beginn des Abflussjahres am 1. November 2020 habe der Gesamtstauinhalt aller Talsperren im Ruhreinzugsgebiet aufgrund der hohen Beanspruchung in den Sommermonaten mit 269,1 Millionen Kubikmetern oder 57 Prozent vom Vollstau um gut 19 Prozent unter dem langjährigen Mittel gelegen. Wegen weiter ausbleibender Regenfälle sei der Gesamtstauinhalt auf 268,4 Millionen Kubikmeter am 7. Dezember abgesunken. Dieser Wert markierte den niedrigsten Füllstand im gesamten Abflussjahr.

Der in der winterlichen Aufstauphase bis Ende April 2021 erreichte Stauinhalt blieb wegen des verregneten Sommers nahezu konstant, gab der Ruhrverband weiter bekannt. Das extreme Hochwasser Mitte Juli habe zu dem außergewöhnlichen Umstand geführt, dass mit 463,3 Millionen Kubikmetern am 16. Juli der höchste Füllstand des gesamten Abflussjahres registriert wurde. Dieser Wert entsprach 98 Prozent vom Vollstau und lag 25 Prozent über dem langjährigen Mittel. In den Folgemonaten nahm der Stauinhalt kontinuierlich ab und lag am 31. Oktober 2021 mit 379,1 Millionen Kubikmetern oder 80 Prozent vom Vollstau um gut 14 Prozent über dem langjährigen Mittel.

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