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RWE Power baut auf Knapsacker Hügel Infrastruktur für Klärschlammverwertung aus

RWE Power baut auf Knapsacker Hügel Infrastruktur für Klärschlammverwertung aus
RWE hat das Zwischenlager auf rd. 5.300 m² vergrößert.
11.05.2020 − 

RWE Power hat weitere rund zehn Millionen Euro in die Klärschlamm-Mitverbrennung investiert. Wie angekündigt, hat der Energieversorger sein Klärschlamm-Zwischenlager in Hürth-Knapsack um 2.250 auf rund 5.300 Quadratmeter Hallenfläche vergrößert. Gleichzeitig seien zwei weitere Förderstrecken in Betrieb genommen worden, die über neue Pumpen zusätzliche 60 Tonnen Klärschlamm pro Stunde zu den Kraftwerkskesseln transportieren, teilte RWE Power mit. Die Aufsichtsbehörde habe die neue Anlage bautechnisch abgenommen. Das Material komme überwiegend aus der kommunalen Abwasserreinigung.

900.000 Tonnen Klärschlamm im Jahr 2019 verwertet

Im vergangenen Jahr hat RWE Power nach eigenen Angaben rund 900.000 Tonnen Klärschlamm verwertet. Das entspreche rund der Hälfte des Aufkommens in Nordrhein-Westfalen. Das Material sei hauptsächlich in Kraftwerken verwertet worden, die in Kraft-Wärme-Kopplung und nach dem Prinzip der Wirbelschicht arbeiten. Sie versorgen die benachbarten industriellen und kommunalen Großkunden mit Fernwärme und Prozessdampf.

Zwischenlager ermöglicht Vergleichmäßigung der Mitverbrennung

Das Zwischenlager auf dem Knapsacker Hügel wurde 2017 in Betrieb genommen, rief RWE Power in Erinnerung. Die Einrichtung vergleichmäßige die Mitverbrennung des Klärschlamms, der üblicherweise nur von montags bis freitags angeliefert werde, aber auch am Wochenende thermisch verwertet werden könne. Damit würden die Kapazitäten für die Mitverbrennung im Rahmen der vorhandenen Genehmigungen optimiert.

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