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Schadenstatistik 2021 von Munich Re: Extreme Sturzfluten mit Rekordschäden

Schadenstatistik 2021 von Munich Re: Extreme Sturzfluten mit Rekordschäden
Starkregen ©Jrgen Flchle - Fotolia
12.01.2022 − 

Die durch Starkniederschläge im Juli verursachten ungewöhnlich starken Sturzfluten bewirkten in Europa Gesamtschäden von 46 Mrd. Euro, davon 33 Mrd. Euro in Deutschland. Das geht aus der Naturkatastrophen-Schadenstatistik 2021 hervor, die die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft (Munich Re) vorgelegt hat.

Der versicherte Anteil Schäden war laut Munich Re wegen der unversicherten Infrastrukturschäden und der begrenzten Versicherungsdichte für Hochwasser in Deutschland relativ gering: Elf Mrd. Euro trugen die Versicherer, davon nach Angaben des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) 8,2 Mrd. Euro in Deutschland. Es sei die bislang teuerste Naturkatastrophe in Deutschland und Europa gewesen, stellt Munic Re fest.

Die Katastrophen-Statistik 2021 sei auffällig, sagte Ernst Rauch, Chef-Klimatologe und Leiter der Abteilung Climate Solutions bei Munich Re. Denn etliche der extremen Unwetterereignisse gehörten zu jenen, die durch den Klimawandel häufiger oder schwerer werden. Dazu zählten Schwergewitter in den USA auch im Winterhalbjahr und Starkregen mit Hochwasser in Europa.

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