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Schäden durch Hochwasser: Projekt entwickelt Methode zur Risikobewertung

Schäden durch Hochwasser: Projekt
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27.03.2019 − 

Welche Kosten entstehen durch ein Hochwasser? Dieser Frage geht ein Forschungsprojekt der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden nach. Wie die Hochschule mitteilte, ist im Rahmen des Projekts „Innovative Vulnerabilitäts- und Risikobewertung urbaner Räume gegenüber Überflutungsereignissen“ (INNOVARU) an der Fakultät Bauingenieurwesen eine neue Methode zur Risikobewertung von Hochwasserschäden entwickelt worden.

Das neue Forschungsprojekt beschäftigt sich damit, die Kosten von Schäden durch Hochwasser konkret beziffern zu können, hieß es. In Kooperation mit dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) und der Bauhaus-Universität Weimar soll ein neuartiges Hochwasserschadensinformationsmodell entstehen.

Das Teilvorhaben an der HTW Dresden verfolgt den Angaben zufolge dabei einen physikalisch-wirkungsanalytischen Ansatz. Dabei soll prognostiziert werden, welche Gebäudeschäden bei einem hohen Wasseraufkommen und entsprechenden Fließgeschwindigkeiten entstehen. Somit werde es möglich, objektgenaue Bewertungen abzugeben und die entstehenden Kosten im Voraus zu ermitteln.

Solche Prognosen sind laut der Hochschule durch (halb-)automatisierte Klassifikationsverfahren auch für größere Gebiete möglich. Hierbei könne der besonders gefährdeten Gebäudebestand erkannt werden, was zeitaufwändige Ortsbegehungen erübrigt. Die pilothafte Erprobung dieses gekoppelten Hochwasserschadensinformationsmodells ist in den Untersuchungsgebieten Grimma, Pirna und Freital vorgesehen, hieß es.

Die neue Methode soll vor allem Landesfachbehörden und Ingenieurbüros, die im Hochwasserrisikomanagement tätig sind, bei der Risikobewertung unterstützen. Aber auch Versicherungen und Immobiliendienstleister, die sich mit Grundstücks- und Gebäudewerten sowie Schadenersatz nach Hochwasser beschäftigen, könnten zukünftig nach objektiveren Kriterien bewerten.

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