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Siedlungswasserwirtschaft: Weber und Unger Ingenieure schließen sich zusammen

Siedlungswasserwirtschaft: Weber und Unger Ingenieure schließen sich zusammen
© Weber-Ingenieure
26.02.2019 − 

Die Weber-Ingenieure GmbH und die Unger Ingenieure Ingenieurgesellschaft mbH haben sich rückwirkend zum 1. Januar 2019 zusammengeschlossen. Damit werde ein großer, unabhängiger und inhabergeführter Akteur unter den deutschen Ingenieurbüros entstehen, teilten die Unternehmen heute gemeinsam mit. Beide Unternehmen sind als Beratende Ingenieure in der Siedlungswasserwirtschaft, der Umwelttechnik und der Infrastruktur tätig.

In einem ersten Schritt haben die Weber-Ingenieure den Angaben zufolge 70 Prozent der Gesellschaftsanteile von Unger Ingenieure erworben. Beide Unternehmen blieben als unabhängige Gesellschaften bestehen. Geführt würden sie weiterhin von den heutigen Geschäftsführern, Prokuristen und Fachbereichsleitern. Für den Prozess des Zusammenwachsens nehme man sich drei Jahre Zeit.

Gemeinsam könnten die Ingenieurunternehmen ihren Kunden ein breiteres Angebotsspektrum und mehr regionale Präsenz bieten. Mit der entstehenden größeren Schlagkraft solle auch verstärkt in Innovationen, wie zum Beispiel die Digitalisierung der Branche mit BIM (Building Informationen Modeling), sowie in Forschung und Entwicklung investiert werden.

Insbesondere in den letzten Jahren sei im Tätigkeitsbereich der beiden Unternehmen eine enorme Dynamik weg von kleinen und mittleren Unternehmen hin zu Konzentrationen zu spüren. Dabei spielten große, meist internationale Konzerne zunehmend eine dominierende Rolle. In diesem Szenario sei der Zusammenschluss mit Unger eine „historisch einmalige Chance“.  Für die Unger Ingenieure sei Motivation für den Zusammenschluss eine Regelung der Unternehmensnachfolge für die jetzigen Gesellschafter, die die Kontinuität sowohl für ihre Mitarbeiter als auch für ihre Auftraggeber sichere.

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