|  
Wirtschaft» weitere Meldungen

Situation der Wasserpflanzen in den Ruhrstauseen bislang unproblematisch

Situation der Wasserpflanzen in den Ruhrstauseen bislang unproblematisch
Bildquelle: Ruhrverband
15.07.2019 − 

Die Situation der Wasserpflanzen in den Ruhrstauseen stellt sich mit Ausnahme des Kemnader Sees für die Wassersportnutzung in dieser Saison bisher unkritisch dar. Das erklärte Norbert Jardin, Vorstand Technik des Ruhrverbands, bei einem Pressetermin zum Thema Wasserpflanzen am Essener Baldeneysee. Nur am Kemnader See sei der Einsatz eines Mähboots erforderlich.

Im Hengsteysee seien außer in der Bucht unterhalb der Lennemündung kaum Bestände der Elodea vorhanden – und wenn, dann nur niederwüchsig und in geringen Dichten, teilte der Ruhrverband mit. Damit sei die Situation vergleichbar mit dem Vorjahr, in dem erstmals seit 20 Jahren keine zusammenhängenden Wasserpflanzenbestände zu beobachten waren. Ein deutlich verzögerter Start des Elodeawachstums sei im Harkortsee zu beobachten. Demgegenüber weist der Kemnader See laut Verband auch in diesem Sommer dichte Bestände an Wasserpflanzen auf. Das Mähboot „Manati“ des Ruhrverbands sei seit Ende Juni in Teilen des Sees im Einsatz.

Im Baldeneysee konnte im Jahr 2018 durch den Einsatz von zwei Mähbooten eine Beeinträchtigung des Wassersports verhindert werden, berichtete der Ruhrverband weiter. Insgesamt seien im letzten Jahr 762 Tonnen Wasserpflanzen, die höchste bis jetzt erfasste Mähgutmenge, aus dem Baldeneysee entnommen worden. Aktuell seien nur im Bereich des „Stauseebogens“ größere Elodea-Bestände zu beobachten, die zum Teil bis zu 50 Zentimeter lang sind. Der Verband weist darauf hin, dass es im Baldeneysee aufgrund der starken Sonneneinstrahlung und der steigenden Wassertemperaturen nach wie vor zu einem explosionsartigen Wachstum kommen kann. Für diesen Fall könnte das zweite Mähboot des Ruhrverbands kurzfristig eingesetzt werden.

Den vollständigen Artikel lesen Sie in einer der kommenden Ausgaben von EUWID Wasser und Abwasser, die in der Regel dienstags als E-Paper und Printmedium erscheinen. Die Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

Noch kein Abonnent? Mit einem Testpaket können Sie sämtliche Informationsmodule von EUWID Wasser und Abwasser (u.a. Printausgabe, E-Paper, Archiv und Top-News) kostenlos und unverbindlich ausprobieren.

Diesem Artikel zugeordnete Schlagworte:

zurück − Klärschlammverwertung Buchenhofen will in Wuppertal neue Monoverbrennungsanlage bauen

Gelsenwasser und S&P Consult werden Projektträger für Kanalsanierung in Dortmund  − vor