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Stadt und Landkreis Böblingen unterzeichnen Absichtserklärung zu Klärschlammverbrennung

Stadt und Landkreis Böblingen unterzeichnen Absichtserklärung zu Klärschlammverbrennung
Der Kreistag Böblingen ist für das Projekt.
28.07.2020 − 

Im baden-württembergischen Böblingen ist die mögliche Klärschlammverbrennungsanlage einen Schritt weiter. Stadt und Landkreis Böblingen haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, die die wesentlichen Planungsgrundlagen am Standort festlegt, teilte der Landkreis Böblingen mit. Die derzeitigen Planungen sehen vor, die Klärschlammverbrennungsanlage auf dem Grundstück des Zweckverbandes Restmüllheizkraftwerk (RBB) in Böblingen zu errichten. Die Inbetriebnahme ist nach zweijähriger Bauzeit im Jahr 2026 geplant.

Anlage soll Kommunen in der Region dienen

Die Anlage soll primär den Kommunen in der Region dienen. Das Planungs- und Finanzierungskonzept ist derzeit in den Gremien zur Abstimmung. Am 17. Juli hatte die Verbandsversammlung des RBB erklärt, dem Zweckverband Klärschlammverwertung Böblingen (kbb) beizutreten. Im Gemeinderat von Böblingen steht das Thema im Herbst auf der Tagesordnung.

Ursprüngliches Verbrennungskontingent von 185.000 t soll gestrichen werden

Der Kreistag Böblingen sprach sich am Montag dieser Woche grundsätzlich für das Projekt aus, beauftragte den Böblinger Landrat Roland Bernhard jedoch, die zu planende Anlage auf eine Kapazität von 80.000 bis maximal 120.000 t/a entwässerten Klärschlamm auszurichten. Das noch zu bestimmende Verbrennungskontingent solle in der vom zu gründenden Zweckverband kbb in der konstituierenden Sitzung zu beschließenden Satzung festgeschrieben werden, heißt es im Beschlussprotokoll der Kreistagssitzung. Das in der Satzung enthaltende Verbrennungskontingent von 185.000 t soll nach dem Willen des Kreistags gestrichen werden.

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