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Stadtentwässerung Hannover will bis 2035 zwei Mrd. Euro in ihre Anlagen investieren

Stadtentwässerung Hannover will bis 2035 zwei Mrd. Euro in ihre Anlagen investieren
© Gina Sanders - stock.adobe.com
09.12.2019 − 

Die Stadtentwässerung Hannover (SEH) will bis zum Jahr 2035 geschätzt knapp zwei Milliarden Euro in ihre Betriebsanlagen zu investieren. Damit will die Stadtentwässerung ihre Strategie zur nachhaltigen Weiterentwicklung des städtischen Eigenbetriebs umsetzen, die er Anfang vergangener Woche vorgestellt hat.

Neben dem Start des umfangreichen Investitionsprogramms stünden bis zum Jahr 2025 als Hauptziele die Einführung moderner IT-Systeme und Digitalisierung, der Wandel zu energieneutralen Klärwerken der Zukunft, die Erhöhung der Abwasserqualität sowie die Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber im Mittelpunkt, teilte die Stadtentwässerung mit.

Ein wesentlicher Ausgangspunkt für die neue strategische Ausrichtung sei der notwendige Erhalt und Ausbau der Infrastruktur. So sei für Teile der Entwässerungsanlagen die technisch mögliche Nutzungsdauer ausgeschöpft. In den vergangenen Jahren sei es gelungen, den Anlagenbestand durch Unterhaltungsmaßnahmen zum Teil über die gewöhnliche Betriebsdauer hinaus einzusetzen.

Zum Beispiel müssten die Großklärwerke in Gümmerwald und Herrenhausen sowie das Kanalnetz modernisiert, die Maschinentechnik und die Pumpwerke erneuert, die Prozessleittechnik ausgebaut und die Digitalisierung vorangetrieben werden.

"Mit überschüssiger Energie könnte grüner WAsserstoff produziert werden"

Weitere Gründe für die umfangreiche Neuausrichtung sind der Stadtentwässerung zufolge Fragen der ökologischen Nachhaltigkeit: Die Reinigung von kommunalem Abwasser in konventionellen Kläranlagen verbraucht erhebliche Mengen an Energie, hauptsächlich für den elektrischen Antrieb von Gebläsen für die großen Belüfter, die Mikroorganismen mit Sauerstoff versorgen.

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