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Stadtentwässerungsbetriebe Köln erzielen überplanmäßiges Ergebnis im Jahr 2016

Stadtentwässerungsbetriebe Köln erzielen überplanmäßiges Ergebnis im Jahr 2016
Bildquelle: KlausM/pixelio.de
06.07.2017 − 

Die Stadtentwässerungsbetriebe (StEB) Köln haben das Wirtschaftsjahr 2016 mit einem überplanmäßigen Ergebnis abgeschlossen. Wie die StEB mitteilten, wurde ein Jahresüberschuss von 27,64 Millionen Euro gegenüber einem Planergebnis von 17,14 Millionen Euro erzielt. Diese Verbesserung resultiere zum Großteil aus Einmaleffekten, die sich aus einer veränderten Berechnung von Pensionsrückstellungen ergeben. Demgegenüber verringerten sich die Umsatzerlöse leicht von 213 Millionen Euro im Jahr 2015 auf 212,22 Millionen Euro im vergangenen Jahr.

Der Preisdruck auf die Abwassergebühren, der durch einen hohen Anteil fixer Kapitalkosten und einem geringen Anteil variabler Kosten verursacht wird, konnte im vergangenen Jahr durch sinkende Zinsaufwendungen für Fremdfinanzierungen aufgefangen werden, heißt es im Geschäftsbericht des Unternehmens. Der Frischwasserverbrauch sei im Zeitraum 2005 bis 2016 um 9,8 Prozent zurück gegangen. Wäre er nicht gesunken, hätte der Schmutzwassergebührensatz im vergangenen Jahr 1,41 Euro/m³ betragen. Der tatsächliche Gebührensatz liege mit 1,58 Euro/m³ höher, was allein auf die gesunkenen Frischwassermengen zurückzuführen sei. Generell sei die langfristige betriebswirtschaftliche Stabilität des Unternehmens ausdrücklich vor den temporären Erfolg gestellt worden.

Die Investitions- und Instandhaltungsschwerpunkte lagen wie in den vergangenen Jahren in der baulichen und hydraulischen Sanierung der Kanalnetze, den Netzergänzungen für Erschließungsmaßnahmen und den Erneuerungsmaßnahmen in den Kläranlagen, erklärten die StEB. Das Geschäftsjahr 2016 sei aber auch von strategischen Weichenstellungen geprägt gewesen. So hat das Unternehmen sein Perspektivkonzept aus dem Jahr 2010, das 2020 als zeitlichen Zielhorizont hatte, in Form eines Perspektivkonzepts 2025 fortgeschrieben.

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