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StEB Köln, Wasserverband Eifel-Rur und Erftverband vereinbaren Klärschlammkooperation

Stadtentwässerungsbetriebe Köln, Wasserverband Eifel-Rur und Erftverband vereinbaren Klärschlammkooperation
Bildquelle: Wasserverband Eifel-Rur
18.07.2018 − 

Die Stadtentwässerungsbetriebe Köln (StEB Köln), der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) sowie der Erftverband haben eine Klärschlammkooperation vereinbart. Die drei Kläranlagenbetreiber werden nach eigenen Angaben zukünftig eng zusammenarbeiten, um neue Konzepte zur Klärschlammverwertung und Phosphorrückgewinnung umzusetzen. Im Mittelpunkt stehe die Errichtung einer gemeinsamen eigenen Monoverbrennungsanlage.

„Die Zeit drängt“, sagte Otto Schaaf, Vorstand der StEB Köln. Er rief in Erinnerung, dass die neue Klärschlammverordnung die Betreiber größerer Kläranlagen künftig verpflichtet, den im Klärschlamm vorhandenen Phosphor zurückzugewinnen. „Bis eine neue Verbrennungsanlage betriebsbereit ist, rechnen wir mit einigen Jahren für Planung, Genehmigung und Bau. Wir müssen jetzt mit unseren Maßnahmen beginnen, um die vom Gesetzgeber vorgesehene Übergangsfrist bis 2029 einzuhalten“, betonte er.

Die Vereinbarung sieht die Gründung eines öffentlich-rechtlich getragenen Gemeinschaftsunternehmens vor, hieß es weiter. Ziel dieses Gemeinschaftsunternehmens sei es, die Monoverbrennungsanlage für den Klärschlamm der Kooperationspartner zu errichten und zu betreiben. „Unsere ersten Planungen zeigen, dass der Bau der Anlage am Standort der Kläranlage Düren möglich wäre“, sagte WVER-Vorstand Joachim Reichert. Die Monoverbrennungsanlage soll über eine Verwertungskapazität von ca. 70.000 Tonnen Trockenmasse Klärschlamm pro Jahr verfügen. Dies entspreche dem gemeinsamen Klärschlammanfall der Kooperationspartner.

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