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Talsperren der Harzwasserwerke aktuell zu 71 Prozent gefüllt

Talsperren der Harzwasserwerke aktuell zu 71 Prozent gefüllt
Inhalt der Trinkwassertalsperren (© Harzwasserwerke)
13.05.2020 − 

Die Talsperren der Harzwasserwerke sind aktuell zu 71 Prozent gefüllt und beinhalten kurz vor dem Sommer einen Gesamtvorrat von 129 Millionen Kubikmeter Wasser. Das teilte der Wasserversorger in Hildesheim mit. Die Trinkwasserversorgung sei damit auch im Falle eines trockenen Sommers für weitere Monate sichergestellt. Der mittlere Füllungsgrad der vergangenen 30 Jahre liege zu diesem Zeitpunkt bei 80 Prozent. In den Trinkwassertalsperren Grane, Ecker und Söse seien aktuell 67 Millionen Kubikmeter Wasser gespeichert. Das langjährige Mittel liege bei 71 Millionen Kubikmetern.

Regenreiche Wochen im Februar und März sorgten für Anstieg der Füllstände

Nach einem insgesamt sehr trockenen Winter hätten einige regenreiche Wochen im Februar und März für einen Anstieg der Talsperrenfüllstände gesorgt und alle sechs Westharz-Talsperren auf ein gutes Niveau gebracht, meldeten die Harzwasserwerke. Im April hingegen hätten die Niederschlagswerte nur bei 25 Prozent der mittleren Monatsmenge gelegen und starke Dürre im Boden verursacht. Durch diese Bodentrockenheit werde das Wasser aus leichten Regenfällen nicht abflusswirksam und gelange somit nicht in die Talsperren.

Auswirkungen der Corona-Pandemie noch nicht zu bewerten

Ob sich die Coronavirus-Pandemie auf die Talsperrenfüllstände nachhaltig auswirken wird, können die Harzwasserwerke vor Beginn der Urlaubszeit noch nicht bewerten. Der von der Bundesregierung im März verordnete Shutdown habe im Versorgungsgebiet der Harzwasserwerke zunächst zu einer geringeren Wasserabnahme in Industrie-Standorten geführt, da die Produktion der Firmen einige Wochen ruhte. Ausgeglichen wurde dieses Defizit jedoch von der Bevölkerung, welche die Osterferien zu Hause verbrachte und daher mehr Wasser bezog, so der Wasserversorger.

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