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UBA: Kunststoff muss aus Abwasser aus Trennkanalisation besser entfernt werden

UBA: Kunststoff muss aus Wasser aus
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12.06.2019 − 

Die Entfernung von Kunststoff einschließlich Mikroplastik aus Abwasser durch Kläranlagen mit biologischer Reinigungsstufe ist sehr erfolg­reich - bei Mischwasserabschlägen und Abwasser aus der Trennkanalisation muss die Behandlung aber verbessert werden. Diese Aussage trifft das Umweltbundesamt (UBA) in dem aktuell veröffentlichten Hintergrundpapier „Kunststoffe in der Umwelt“.

Um Kunststoffeinträge und Einträge von Schadstoffen wie Schwermetalle aus Misch- und Niederschlagswasser in die Gewässer zu reduzieren, werden derzeit neue Regenüberlaufbecken zur Speicherung und Behandlung dieses Wassers gebaut.

Das UBA setzt sich nach eigenen Angaben für einen weiteren Ausbau solcher Speicherbecken ein. Zudem empfiehlt das UBA Entwicklung von Monitoringverfahren, um die Kunststoffein­träge über Abwasser-, Misch und Einleitungen von Abwasser aus der Trennkanalisation verlässlich modellieren zu können.

Mischwasserüberläufe sind nach Einschätzung des UBA im Hinblick auf Kunststoffe durchaus problematisch, da ungereinigte Abwässer bei starken Niederschlägen direkt in die Gewässer, wenn die Aufnahmekapazität von Kanalsystem und Kläranlagen nicht ausreicht. Auch die Einleitung von Niederschlagswasser aus der Trennkanalisation ist nicht unbedenklich, da kritische Stoffe, u. a. Reifenabrieb, nur sehr unzu­reichend entfernt würden. Mit voranschreitendem Klimawandel sei davon auszugehen, dass Starkregenereignisse und damit auch das Überlaufen von Mischwasser weiter zunehmen.

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