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UFZ: Extreme Dürreperioden in Mitteleuropa werden voraussichtlich zunehmen

UFZ: Extreme Dürreperioden in Mitteleuropa werden voraussichtlich zunehmen
Dürre ©Wolfilser - stock.adobe.com
17.08.2020 − 

Die Häufigkeit und das Ausmaß außergewöhnlicher, aufeinanderfolgender Sommer-Dürren dürften bis zum Ende des Jahrhunderts in Mitteleuropa zunehmen, wenn die Treibhausgasemissionen nicht reduziert werden. Das geht aus einer unter Leitung von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ)  erstellten Studie hervor, die in der Fachzeitschrift Scientific Reports veröffentlicht worden ist.

Seit dem Frühjahr 2018 befinde sich ein großer Teil Europas inmitten einer außergewöhnlichen Dürre. Ein deutsch-tschechisches Wissenschaftlerteam unter Leitung des UFZ hat nun nach dessen Angaben die beiden Dürrejahre 2018/2019 in die Reihe langfristiger globaler Klimadaten der letzten 250 Jahre eingeordnet.

Dabei habe sich gezeigt, dass es seit 1766 in Mitteleuropa keine zweijährige Sommer-Dürre dieses Ausmaßes gegeben habe. Mehr als 50 Prozent des Ackerlandes war davon betroffen. „Es ist wichtig, dass wir die Bedeutung von Dürren in aufeinander folgenden Jahren erkennen und einen ganzheitlichen Rahmen zur Modellierung des Risikos entwickeln“, sagte Rohini Kumar, einer der Autoren, im Hinblick auf die Relevanz der Studie.

Die Ergebnisse deuten nach Auffassung des UFZ darauf hin, dass eine wirksame Minderungsstrategie für die Emission von Treibhausgasen dazu beitragen könnte, das Risiko häufigerer und ausgedehnterer aufeinanderfolgender Sommer-Dürren in Mitteleuropa zu verringern.

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