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Umwelt- und Naturschutzverbände fordern mehr Anstrengungen bei WRRL-Umsetzung

Umwelt- und Naturschutzverbände fordern mehr Anstrengungen bei WRRL-Umsetzung
© saumhuhn - stock.adobe.com
14.03.2019 − 

Umwelt- und Naturschutzverbände haben die Bundesregierung und die Bundesländer aufgefordert, weit mehr Anstrengungen als bisher zu unternehmen, um die Umsetzung der WRRL in Deutschland zu verbessern. Politikbereiche wie Landwirtschaft, Verkehr oder Industrie müssten zur Einhaltung der Ziele der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) verpflichtet werden, um Gewässer beispielsweise vor zunehmenden Nitratbelastungen zu schützen, teilte der Deutsche Naturschutzring (DNR) gestern vor dem Hintergrund des Fitness-Checks der Europäischen Kommission zur WRRL mit.

Die derzeitige Reformrunde der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) auf EU-Ebene müsse dazu genauso beitragen wie die erneute Novellierung des Düngerechts in Deutschland.

Die Umwelt- und Naturschutzverbände, darunter neben dem Dachverband DNR unter anderem die Verbände BUND, Deutscher Anglerverband, DUH, EuroNatur, Grüne Liga, NBU und die Stiftung WWF, haben in den letzten Monaten nach eigenen Angaben für eine breite Beteiligung an der öffentlichen EU-Konsultation zur Bewertung des geltenden EU-Wasserrechts geworben.

375.386 Menschen fordern starkes EU-Recht auf sauberes Wasser

Als Ergebnis der Befragung hätten sich in den letzten Wochen 375.386 Bürgerinnen und Bürger EU-weit an die Europäische Kommission gewandt und den Erhalt der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und der dort festgeschriebenen Ziele gefordert. Damit sei die Konsultation zufolge „eine der erfolgreichsten Bürgerbeteiligungen in der Geschichte der Europäischen Union“, so der DNR.

Mit 167.302 abgegebenen Stimmen sei Deutschland Spitzenreiter in der EU-weiten Bürgerbeteiligung. Die Umweltverbände sehen darin laut DNR einen klaren Handlungsauftrag für die Bundesregierung, auf EU-Ebene dafür einzutreten, dass das geltende Recht nicht verwässert wird und der Schutz der Ressource Wasser gewährleistet bleibt.

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