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VEA: Wasserpreise für Industriekunden bleiben 2016 stabil

VEA: Wasserpreise für Industriekunden bleiben 2016 stabil
Bildquelle: GG-Berlin/pixelio.de
22.07.2016 − 

Die Wasserpreise für Industriekunden bleiben in diesem Jahr größtenteils stabil. Knapp zwei Drittel der deutschen Wasserversorgungsunternehmen haben im Vergleich zum Vorjahr auf eine Änderung der Trinkwasserpreise verzichtet. Das geht aus einem aktuellen Wasserpreisvergleich des Bundesverbandes der Energie-Abnehmer (VEA) hervor, bei dem die Wasserpreise von 82 deutschen Städten analysiert wurden.

21 Versorger hätten zwar ihre Preise erhöht, teilte der Verband in Hannover mit. Der Durchschnittspreis für Unternehmenskunden mit Jahresabnahmemengen von 7.500 m³ bzw. 100.000 m³ liege dennoch wie im Vorjahr bei 3,97 Euro/m³. Sieben Anbieter hätten ihre Gebühren gesenkt, sodass sich insgesamt eine durchschnittliche Verteuerung von 0,83 Prozent ergibt.

Den stärksten Preisanstieg verzeichnete der VEA nach eigenen Angaben mit 19,4 Prozent in Fürth, gefolgt von den Kommunalbetrieben Ingolstadt mit einer Erhöhung von 13,7 Prozent. Die Kunden der Stadtwerke Bochum müssen künftig 5,2 Prozent mehr zahlen. Am meisten gesunken seien die Preise bei den Stadtwerken Eschwege (-6,4 Prozent), den Stadtwerken Jena (-4 Prozent) und der WVV Würzburg (-4 Prozent), hieß es weiter.

Der VEA weist darauf hin, dass ein Gebührenvergleich nur eingeschränkt möglich ist. Vor allem Abwassergebühren seien schwer zu bewerten, weil Grundstücksflächen uneinheitlich berechnet würden. „Wegen der unterschiedlichen Bemessungsgrundlagen ist die Einbeziehung der Abwassergebühren bzw. -preise nur bedingt aussagefähig“, sagte VEA-Hauptgeschäftsführer Volker Stuke.

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