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VKU: Extremwetterereignisse erfordern deutlich mehr Retentionsräume

VKU: Extremwetterereignisse erfordern deutlich mehr Retentionsräume
Starkregen ©Jrgen Flchle - Fotolia
11.10.2021 − 

Angesichts der zunehmenden Extremwetterereignisse müssen nach Auffassung des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU) deutlich mehr Retentionsräume für den Rückhalt von Wasser in der Landschaft, aber auch in den Städten geschaffen werden. Der Verband hat in dem am Freitag vergangener Woche vorgelegten Papier „Sieben Vorschläge der kommunalen Wasserwirtschaft“ eine Reihe von Maßnahmen benannt, die auf die Vorsorge vor Hochwasser, Starkregen und Sturzfluten, die Reduktion vor den damit zusammenhängenden Überschwemmungsrisiken und die Minderung von Schäden abzielen.

Um den Flüssen und Bächen wieder mehr Raum zu geben, müssten die dafür erforderliche Gewässerunterhaltung und Renaturierung Priorität bekommen und einen integralen Bestandteil bei allen Entscheidungen, die sich auf die Gewässer auswirken, bilden. Da sich die Folgen extremer Wetterereignisse besonders stark bei kleineren Gewässern zeigten, müssten sich kommunale Unternehmen, die für die Gewässerunterhaltung zuständig sind, mehr für die Pflege, Entwicklung und Erhaltung sowie einen ordnungsgemäßen Abfluss aufwenden. Für den erhöhten Aufwand für die Unterhaltung sei eine angepasste Förderung erforderlich.

Gleichzeitig seien die zuständigen Aufsichtsbehörden gefordert, einen Ausgleich zwischen Hochwasserrisikomanagement, der Sicherung der öffentlichen Wasserversorgung auch in Dürrezeiten und den ökologischen Zielen der Gewässerunterhaltung zu finden. In den Städten gelte es, eine wassersensible Stadtentwicklung umzusetzen.

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