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Wasserverband Eifel-Rur und Erftverband gründen Klärschlammkooperation

Wasserverband Eifel-Rur und Erftverband gründen Klärschlammkooperation
EV-Vorstand Bucher (l.) und WVER-Vorstand Reichert unter-
zeichnen den Kooperationsvertrag (©WVER/Marcus Seiler)
16.09.2021 − 

Der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) und der Erftverband (EV) haben einen Gesellschaftervertrag zur Gründung der Klärschlammkooperation Rheinland GmbH (KKR) unterzeichnet. Diese soll in Zukunft die Verbrennung des auf den Kläranlagen beider Verbände anfallenden Klärschlamms entsprechend der Vorgaben der novellierten Klärschlammverordnung sicherstellen, teilten WVER und EV gemeinsam mit. Eine wirtschaftliche und zielgerichtete Phosphorrückgewinnung aus dem Klärschlamm sei nur möglich, wenn er in Monoklärschlammverbrennungsanlagen entsorgt wird.

Beide Verbände verfügen nach eigenen Angaben zusammen über 70 Kläranlagen in den Einzugsgebieten von Rur und Erft. In diesen Gebieten, die eine Fläche von 3.900 km² umfassen, wird das Abwasser von 1,85 Mio. Menschen sowie aus Gewerbe und Industrie entsorgt. Dabei fallen pro Jahr ca. 156.000 Tonnen entwässerter Klärschlamm an. Dies entspreche einer Trockenmasse von ca. 40.000 Tonnen.

Die Kooperation dient dem Zweck, den Klärschlamm durch die entsprechende Menge gemeinsam wirtschaftlich zu entsorgen, teilten beide Verbände weiter mit. Ebenso soll ein hohes Niveau an Umwelt- und Klimaschutz erreicht werden. Die KKR soll keine Gewinne erwirtschaften, um die Verbandsbeiträge niedrig zu halten.

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