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Wasserwiederverwendung: AöW sieht in EP-Vorschlägen Gefahr für Wasserwirtschaft

Wasserwiederverwendung: AöW sieht in EP-Vorschlägen Gefahr für Wasserwirtschaft
Bildquelle: Grecaud Paul - stock.adobe.com
09.01.2019 − 

Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) sieht in dem Berichtsentwurf zum Verordnungs-Vorschlag über Mindestanforderungen für die Wasserwiederverwendung eine Untergrabung der öffentlichen Wasserwirtschaft. Das teilte die AöW anlässlich der anstehenden Behandlung des Berichtsentwurfs im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments (EP) mit. 

In einem Brief an die Ausschussmitglieder bittet die AöW die Europaabgeordneten, die Belange der öffentlichen Wasserwirtschaft zu unterstützen und Teile des Entwurfs abzulehnen. Der AöW zufolge wird sich der Umweltausschuss voraussichtlich am 22. Januar 2019 mit dem Verordnungs-Vorschlag befassen.

Der Berichtsentwurf sehe die Ausweitung der Wiederverwendungsmöglichkeit von Abwasser für „zivile Zwecke“ zur Bewässerung von Grünflächen, Golfplätzen und zur Straßenreinigung vor, stellt der Verband fest. Dies sei besonders kritisch zu sehen, da mit einem solchen Vorschlag die Gebietsmonopolstellung des örtlichen Wasserversorgers in Frage gestellt würde. Auch private Betreiber von „Aufbereitungsanlagen“ (im Berichtsentwurf „Rückgewinnungsanlagen“ genannt) hätten in diesem Fall einen möglichen Zugang zum Versorgungsgebiet für die im Vorschlag genannten Zwecke, erklärt die AöW in ihrem Schreiben. Dadurch würde die Grundlage für einen potenziellen Markt geschaffen.

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