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Wasserchemikalien: BASF und Solenis schließen Fusion ab

Wassserchemikalien: BASF und Solenis schließen Fusion ab
Bildquelle: BASF SE
01.02.2019 − 

BASF und Solenis haben die Fusion ihrer Papier- und Wasserchemikaliengeschäfte abgeschlossen. Nach erfolgter Zustimmung aller zuständigen Behörden haben die beiden Chemiekonzerne den im Mai 2018 angekündigten Transfer des Geschäfts für Wet-End Papier- und Wasserchemikalien der BASF an Solenis nun vollzogen (EUWID 19.2018). Das teilte BASF am Freitag mit. Ab 1. Februar 2019 firmiert das kombinierte Unternehmen dann unter dem Namen Solenis.

BASF wird einen Anteil von 49 Prozent an dem gemeinsamen Unternehmen halten. 51 Prozent der Aktien werden von Fonds, die von Clayton, Dubilier & Rice verwaltet werden, sowie vom Solenis-Management gehalten, hieß es. Den Pro-Forma-Umsatz im Jahr 2017 beziffert BASF mit rund 2,4 Milliarden Euro.

Die Transaktion umfasst den Angaben zufolge Produktionsstätten und Anlagen des Wet-End Papier- und Wasserchemikaliengeschäfts der BASF in Bradford und Grimsby (Großbritannien), Suffolk (Virginia, USA), Altamira (Mexiko), Ankleshwar (Indien) sowie Kwinana (Australien).

„Der Zusammenschluss mit Solenis ist der richtige Schritt für das Papier- und Wasserchemikaliengeschäft der BASF, um nachhaltig zu wachsen und am zukünftigen Erfolg dieses vielversprechenden gemeinsamen Unternehmens teilzuhaben“, erklärte Anup Kothari, Leiter des Unternehmensbereichs Performance Chemicals der BASF.

Die Produktionsanlagen der BASF-Geschäftseinheit Paper and Water Chemicals in Ludwigshafen sowie in Nanjing/China verbleiben bei BASF und werden das gemeinsame Unternehmen auf Basis mittel- bis langfristiger Lieferverträge mit Produkten und Rohstoffen versorgen, erklärte BASF.

BASF hatte zuletzt die Preise für Wasserchemikalien mehrfach auf Grund von gestiegenen Preisen für Rohstoff-, Transport- und Energiekosten sowie wegen der eingeschränkten Verfügbarkeit von Rohstoffe angehoben.

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