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Wie lassen sich Energiepflanzen gewässerschonend anbauen?

Wie lassen sich Energiepflanzen gewässerschonend anbauen?
Energiepflanze-Silphie
07.07.2020 − 

Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hat jetzt die Broschüre „Gewässerschutz mit nachwachsenden Rohstoffen“ neu aufgelegt. Mit der im März beschlossenen neuen Düngeverordnung steigen die Anforderungen an die Landwirtschaft weiter, den Gewässerschutz in der Praxis zu optimieren, schreibt die FNR in einer Mitteilung.

Die Broschüre liefert Ergebnisse zum Gewässerschutz im Energiepflanzenanbau aus Forschungsprojekten, die das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert hat. Dabei wird nicht nur die Reduktionswirkung der einzelnen Maßnahmen im Hinblick auf Nährstoffverluste verglichen, sondern es werden auch Aussagen zu Erträgen und Wirtschaftlichkeit präsentiert.

Eine ausreichende Versorgung landwirtschaftlicher Kulturen mit Stickstoff (N) sei Grundlage der Ertragsbildung und sichere den Ernteerfolg. Im Boden werden die verschiedenen organischen und mineralischen Stickstoffdünger zu pflanzenverfügbarem Nitrat umgesetzt. Damit die landwirtschaftliche Produktion nicht zu Lasten der Grundwasserqualität erfolgt, müssen Nitratüberschüsse nach der Ernte vermieden und so das Auswaschungsrisiko über Winter gering gehalten werden. Auch Phosphor (P) gilt als ein für Pflanzen essentieller Nährstoff. Insbesondere durch Erosionsereignisse könne er jedoch in Bäche, Seen und andere Oberflächengewässer gelangen und dort schädliche Auswirkungen haben.

Die Broschüre stellt Ansätze vor, um die N- und P-Verluste zu reduzieren. Einige Konzepte wie der Anbau von Zwischenfrüchten und Untersaaten oder die Anpassung von Düngegaben seien nicht neu, interessant seien aber die Werte, die in Versuchen zu diesen Ansätzen ermittelt wurden. Sie zeigten, wie stark sich der Gehalt des mineralisierten Stickstoffs im Boden reduzieren lasse.

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