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„WRRL muss auch nach 2027 Grundlage der Gewässerbewirtschaftung bleiben“

„WRRL muss auch nach 2027 Grundlage der Gewässerbewirtschaftung bleiben“
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16.04.2019 − 

Für die Beibehaltung des Umweltziels der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) hat sich der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) anlässlich der Europawahl am 26. Mai ausgesprochen. Der Zustand der Gewässer in der EU hat sich im Laufe der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie deutlich verbessert; eine Abschmelzung dürfe nicht erfolgen, schreibt der VKU in seiner Broschüre zur Europawahl 2019.

Die Wasserrahmenrichtlinie muss auch über 2027 hinaus Grundlage für die Gewässerbewirtschaftung bleiben, fordert der VKU. Ende 2027 endet der dritte Bewirtschaftungszyklus der WRRL; für die Zeit nach 2027 gibt es keine Ziele mit Fristsetzung mehr.

Flexible Maßnahmen im Hinblick auf Wetterextreme

Vor dem Hintergrund des von Dürre und Starkregen einhergehenden Klimawandels sollte die EU nach den Vorstellungen des Verbandes Maßnahmen ergreifen, um alle Mitgliedstaaten für diese Wetterereignisse zu wappnen. Dabei müssten die Maßnahmen so flexibel sein, dass sie die unterschiedlichen lokalen und regionalen Bedingungen der Mitgliedstaaten wie auch die besonderen Bedingungen von Ballungsräumen und Städten angemessen berücksichtigten. „Für mehr Grün und Blau im Grau“ bedürfe es individueller Konzepte der Kommunen, schreibt der Verband.

Des Weiteren fordert der VKU im Hinblick auf den vorsorgenden Gewässerschutz eine konsequente Umsetzung des Verursacher- und des Vorsorgeprinzips auf europäischer Ebene.

Als Beispiel für eine erfolgreiche praktische Umsetzung des europäischen Gedankens führt der VKU die Arbeit des Entsorgungsverbandes Saar (EVS), des Zweckverbandes der saarländischen Städte und Gemeinden, an, der seit 2010 eine grenzüberschreitende Kläranlage in Perl-Besch betreibt, die die Abwässer der luxemburgischen Gemeinden Remich, Wellenstein und Schengen sowie von fünf Ortsteilen der saarländischen Gemeinde Perl reinigt.

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