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Wupperverband für ganzheitliche Strategie bei Spurenstoffen und Mikroplastik

Wupperverband für ganzheitliche Strategie  bei Spurenstoffen und Mikroplastik
Bildquelle: Elke Hötzel - stock.adobe.com
10.01.2019 − 

Für eine ganzheitliche Strategie zur Reduzierung des Eintrags von Spurenstoffen in die Gewässer hat sich der Wupperverband ausgesprochen. Um Spurenstoffe zu reduzieren oder besser noch zu vermeiden, sollte von Politik und Gesetzgebung eine ganzheitliche Strategie entwickelt werden, die an der Quelle ansetzt und Maßnahmen zur Vermeidung und Minimierung enthält, heißt es im Jahresbericht 2018 des Wupperverbandes.

Der Verband verweist darauf, dass wissenschaftliche Untersuchungen zu Verfahren zur Entfernung von Spurenstoffen in Kläranlagen der Wasserverbände, unter anderem durch den Wupperverband in seiner Kläranlage Buchenhofen (EUWID 5.2017), ergeben hätten, dass es gibt nicht die eine technische Methode gebe, die alle Spurenstoffe komplett entfernt. Umso bedeutender sei die Vermeidungsstrategie. Inwieweit eine Aktivkohlereinigung des Abwassers sich auf Gewässerorganismen auswirkt, will der Wupperverband in einem Forschungsprojekt untersuchen, Ein Antrag beim Land hierzu ist gestellt.

Ebenfalls mit einer ganzheitlichen Strategie angegangen werden muss nach Auffassung des Verbandes das Thema Mikroplastik, bei dem die unterschiedlichen Anwendungsbereiche und Eintragspfade zeigten, dass es sich um ein gesamtgesellschaftliches Thema handle. Hier müsse eine Strategie die relevanten Eintragspfade und die Verursacher in den Blick nehmen. Mikroplastikpartikel finden sich auch in der Wupper, was - im Rahmen des  Länderprojekts zu Mikroplastik - an der Wuppermündung in Opladen festgestellt worden sei.

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