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Zwei Jahre Menschenrecht auf Wasser: AöW bemängelt unzureichende Umsetzung

01.08.2012 − 

Das vor zwei Jahren von der Vollversammlung der Vereinten Nationen anerkannte Menschenrecht auf sauberes Wasser wird nur unzureichend umgesetzt und der hohe Standard in Deutschland ist gefährdet. Diese Ansicht vertritt die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW). Zwar seien weltweit mehr Menschen an Trinkwasserversorgungssysteme angeschlossen worden, aber bei den Sanitärsystemen bestünden weiterhin erhebliche Defizite.

Die AöW wertet die Anerkennung des Menschenrechts auf Wasser auch als ein Zeichen gegen Privatisierung und Liberalisierung in der Wasserwirtschaft. Dennoch sei die Privatisierung im Wasserbereich nicht beendet, heißt es. Zwar scheine sich in Deutschland ein Trend gegen Privatisierung abzuzeichnen, in der Politik der EU-Kommission leider noch nicht. „Sauberes Wasser ist lebensnotwendig, deshalb ist es ein Menschenrecht." Die Verwirklichung dieses Rechts gehöre in öffentliche Hände, so die AöW.

Der vollständige Bericht erscheint in Ausgabe 32/2012 von EUWID Wasser und Abwasser. Die wöchentlich erscheinende Fachzeitung informiert Leser mit knappem Zeitbudget kompakt über die relevanten Entwicklungen in der Wasser- und Abwasserbranche.

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