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Ruhr: Probleme mit Nitrat und einigen Schwermetallen

13.09.2011 − 

Die Wasserqualität der Ruhr ist grundsätzlich hoch. Laut dem am Montag vom Essener Ruhrverband vorgelegten aktuellen Ruhrgütebericht weist der Fluss sehr niedrige Konzentrationen der Nährstoffe Phosphor und Ammonium sowie der meisten Schwermetalle auf. Den „guten“ Zustand gemäß EU-Wasserrahmenrichtlinie verfehlte die Ruhr nur bei Belastungen mit Nitrat und Zink sowie auf Teilstrecken mit Cadmium und Kupfer. Bei organischen Mikroverunreinigungen - darunter die möglicherweise krebserregenden Perfluorierten Tenside (PFT) - gebe es nur noch weitgehend unbedenkliche Restkonzentrationen. Neues Problemthema aus Sicht der Wasserwerke an der Ruhr ist vor allem die als Fracking bezeichnete Gewinnung von unkonventionellem Erdgas. „Fracking ist ein Thema, das wir sehr kritisch sehen“, sagte der Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Wasserwerke an der Ruhr (AWWR), Ulrich Peterwitz. Die unkonventionelle Bohrmethode könne nicht nur das Wasser verunreinigen, sondern auch Erdbeben auslösen.

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