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AöW lehnt EU-weites Benchmarking entschieden ab

AöW lehnt EU-weites einheitliches Benchmarking entschieden ab
Bildquelle: Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft
27.10.2014 − 

Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) lehnt jegliche Schritte, die zu einem EU-weiten Benchmarking-System führen, entschieden ab. Vielmehr unterstützten die AöW-Mitglieder Benchmarking als Verfahren zur ständigen Verbesserung der Dienstleistungen im Wasserbereich auf freiwilliger Basis zwischen den Betrieben im lokalen und regionalen Rahmen. Das geht aus der Stellungnahme der Allianz zu dem „Multi-stakeholder Dialogue on Benchmarking Water Quality and Services“ der EU-Kommission hervor, der bereits Anfang September in Brüssel stattgefunden hat.

Die AöW befürchtet, dass die vorliegende Diskussion zur Schaffung eines einheitlichen EU-weiten Benchmarking-Systems führt, dass dann im nächsten Schritt die Grundlage für eine wettbewerbliche Regulierung – wie beispielsweise die Yardstick-Competion in England – bildet und die öffentlichen Strukturen und die öffentliche Verantwortung verdrängt. Auch wenn dies als Ziel von der EU-Kommission nicht ausdrücklich so begründet werde, erkenne die AöW, dass dies von bestimmten Stakeholdern dazu genutzt werden würde. Vorschläge zum Schutz der öffentlichen Strukturen, wie auch von ECI „right2water gefordert wurde, seien nicht ersichtlich. Aus diesem Grund und im Interesse des Schutzes der Versorgung der Allgemeinheit mit günstigem und sauberem Trinkwasser lehne die AöW Regulierungsbestrebungen der EU Kommission entschieden ab.

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