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AöW kritisiert Pläne zum Verkauf der Athener Wasserversorgung

AöW kritisiert Pläne zum Verkauf  der Athener Wasserversorgung
Bildquelle: Maren Beßler / pixelio.de
12.08.2015 − 

Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) hat die Pläne der griechischen Regierung zum Verkauf der Athener Wasserbetriebe kritisiert. Das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung sei in Gefahr. Die EU-Institutionen müssten den Verkauf stoppen, forderte AöW-Geschäftsführerin Christa Hecht am Dienstag.

In Athen könnten die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung aufgrund der geplanten Privatisierung nach Auffassung der AöW „zum Luxusgut werden“. Denn, wenn es nach den EU-Staats- und Regierungschefs gehe, stehe das für die Stadt zuständige Wasserunternehmen EYDAP bald zum Verkauf. Der Verkauf solle der Regierung helfen, die nach Auffassung der AöW unrealistischen Privatisierungserlöse von 50 Milliarden Euro zu erzielen. Dies sei vor dem Hintergrund erstaunlich, dass das griechische Verwaltungsgericht die EYDAP-Privatisierung schon im Juni 2014 für verfassungswidrig erklärt und untersagt hatte.

Hecht befürchtet, dass die Regierung privaten Investoren ein Gewinnversprechen gibt, um den Kaufpreis in die Höhe zu treiben. „Dies würde zwangsläufig zu unbezahlbaren Preisen für viele Verbraucher führen“. Schlechte Erfahrungen hätten europäische Staaten mit solchen Verfahren bereits gemacht, und die EU-Kommission erachte das für rechtens.

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