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Trinkwasserversorgung von alpinen Schutzhütten gefährdet

Trinkwasserversorgung von alpinen Schutzhütten gefährdet
Bildquelle: Laura Knatt - stock.adobe.com
07.12.2018 − 

In der Alpenregion macht sich der Klimawandel immer stärker bemerkbar. Dies wirkt sich auch auf die die verfügbaren Wasserressourcen für Schutzhütten aus. Schneefall sowie die verminderte Speicherwirkung von Schneefeldern und Gletschern verschärfen die Problemstellung. Gleichzeitig steigt der Wasserbedarf durch die zunehmende touristische Nutzung der alpinen Schutzhütten. Aus diesem Grund will ein interdisziplinäres Projektteam nun Lösungen für die Sicherung der Trinkwasserversorgung dieser Schutzhütten finden, teilte die Universität der Bundeswehr München am Freitag mit. 

Bereits heute seien einige alpine Schutzhütten mit zeitweisem Wassermangel konfrontiert und müssten für die Versorgung mit Trinkwasser einen immer höheren Aufwand betreiben. Um den Betrieb von Schutzhütten in den Alpen langfristig sicherstellen zu können, müssen daher Anpassungsmaßnahmen entwickelt werden. Diese Maßnahmen müssen sowohl technische als auch organisatorische Aspekte einschließen, hieß es.

Das im Juli 2018 gestartete Forschungsprojekt „Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Wasserressourcen auf alpinen Schutzhütten (HaWalpS)“ – an dem die Universität der Bundeswehr München, Professur für Siedlungswasserwirtschaft und Abfalltechnik (Gesamtkoordination), die Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Siedlungswasserbau, die Alpenvereine Deutschlands, Österreichs und Südtirols, die österreichischen Bundesländern Oberösterreich, Salzburg und Tirol sowie die Gesundheitsämter der Landkreise Garmisch-Partenkirchen und Oberallgäu beteiligt sind – untersucht Maßnahmen zur qualitativen und quantitativen Sicherstellung der Trinkwasserversorgung auf alpinen Schutzhütten.

Gefördert wird das Projekt den Angaben zufolge durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) und Kofinanzierung durch die genannten Alpenvereine sowie Bundesländern. Basierend auf einer Bestandsanalyse sollen die relevanten Infrastrukturbereiche identifiziert werden.

Hierfür sollen alle Prozesse und Anlagen der Wasserversorgung, von der Wassergewinnung bis hin zur Aufbereitung, Speicherung und Nutzung in die Überlegungen einbezogen werden. Ziel sei die Entwicklung von praxisnahen Handlungsempfehlungen für Planung, Bau und Betrieb von Wasserversorgungsanlagen sowie für Wassersicherheitsplanung und Notfallmanagement beim Ausfall der Wasserversorgung auf alpinen Schutzhütten.

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