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Emschergenossenschaft: Kanalbau macht weiter Fortschritte

Emschergenossenschaft: Kanalbau macht weiter Fortschritte
Bildquelle: Rupert Oberhäuser/EGLV
12.10.2018 − 

Das Verlegen der Doppel-Kanalrohre in Oberhausen im Rahmen des Großprojekts Abwasserkanal Emscher (AKE) macht Fortschritte. Das berichtet aktuell die Emschergenossenschaft (EG). Von insgesamt 3.200 Metern der eckigen Doppel-Kanalrohre seien schon mehr als 1.200 Meter verlegt. 

Der Kanal soll später die Basis des neuen Emscher-Deiches bilden. Er wird auf und neben den Kanalrohren aufgeschüttet, sodass die Emscher künftig deutlich mehr Platz hat und sich bei Hochwasser auch mal in der Aue ausbreiten kann, so die EG.

Die EG verlegt hier eigenen Angaben zufolge keine runde sonder eckige Kanalrohre. Dies spare Platz, da ein Kastenprofil (Innenmaße: 2,45 m Höhe; 2,25 m Breite) weniger Platz einnimmt als zwei runde Kanalrohre, die einen bestimmten Mindestabstand zueinander einhalten müssen. „Und da der Emschergenossenschaft auf der Strecke zwischen dem Pumpwerk Oberhausen (im Holtener Bruch) und dem Klärwerk Dinslaken-Emschermündung der Platz fehlt, hat sich das Wasserwirtschaftsunternehmen für das Kastenprofil entschieden“, hieß es seitens der EG.

Zuletzt konnte die EG den ersten Abschnitt des Abwasserkanals Emscher in Betrieb nehmen. In diesem Bauabschnitt hat die Emschergenossenschaft nach eigenen Angaben mehr als eine halbe Milliarde Euro in den AKE und in zwei Abwasser-Pumpwerke in Gelsenkirchen und Bottrop investiert. Die Kosten für den Euro in den Bau dieses letzten AKE-Abschnitts sollen bei rund 36 Millionen Euro liegen.

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