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Wasserbau auch vom Fachkräftemangel betroffen

Wasserbau auch vom
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14.02.2019 − 

Im Wasserbau macht sich der Fachkräftemangel immer stärker bemerkbar. Dies erschwert die Pflege und den Erhaltung vieler kleinerer Wasserstraßen in Deutschland, erklärte ein zuständiger Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr und Infrastruktur (BMVI), Baudirektor Johannes Siebke, am Mittwoch im Tourismusausschuss des Bundestages. Es stellte einen Bericht der Bundesregierung zum Thema Wassertourismus vor.

In seinem Ministerium gebe es mittlerweile ein stärkeres Bewusstsein dafür, dass Gewässer nicht allein für den Gütertransport von wirtschaftlicher Bedeutung seien, sondern auch für den Tourismus, betonte Siebke und widersprach damit gegenteiligen Vermutungen. Die Einrichtung eines eigenen Haushaltstitels „Wassertourismus“ im Etat seines Ministeriums bezeichnete der Berichterstatter allerdings als nicht sinnvoll, weil damit ein zu großer organisatorischer Aufwand verbunden wäre.

Für die Wartung und Pflege des Nebenwasserstraßennetzes, etwa die Erhaltung der Schleusen, seien fehlende Gelder nicht das Hauptthema. Ein „sehr großes Problem“ sei, dass es mittlerweile bundesweit an qualifizierten Wasserbauingenieuren, aber auch handwerklichen Fachkräften fehle, die die Arbeit leisten könnten.

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