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Brandenburg will mit Uferrandstreifen die Gewässerqualität verbessern

Brandenburg will mit Uferrandstreifen die Gewässerqualität verbessern
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13.06.2019 − 

In Brandenburg befinden sich derzeit nur wenige berichtspflichtige Gewässer in einem guten oder sehr guten Zustand. Die Gewässer im mäßigen bis schlechten Zustand mit der Verpflichtung, nach der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) Verbesserungsmaßnahmen zu ergreifen, wiesen hauptsächlich strukturelle Defizite und zu hohe Nährstoffeinträge auf, heißt es in der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Landtagsabgeordneten Benjamin Raschke. Eine Maßnahme dagegen sei die Einrichtung von Gewässerandstreifen.

Wie der Antwort zu entnehmen ist, liegt der Anteil der Seen und Fließgewässer, deren Zustand nach WRRL als „nicht gut“ eingestuft ist, in den meisten Landkreisen Brandenburgs zwischen 80 und 100 Prozent.  

Als wirksame Maßnahme gegen die Hauptbelastungen sieht die Landesregierung die Einrichtung von Gewässerrandstreifen an, denn „sie schaffen Raum für eine notwendige natürliche Entwicklung der Gewässer, sind Pufferzonen gegen den Eintrag von Nährstoffen und Pflanzenschutzmitteln und bewirken einen Erosionsschutz gegen schädliche Bodeneinträge“, wie es in der Antwort heißt.

Dazu werde derzeit erstmals ein Kooperationsansatz zur Schaffung von Gewässerrandstreifen in zwei Pilotgebieten am Rudower See und am Vielitzsee erprobt. Über den gesetzlich bestehenden Gewässerrandstreifen von fünf Meter Breite nach § 38 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) hinaus gebe es dabei keine Festsetzungen. In den Pilotgebieten würden im Rahmen der Kooperation die Grunddienstbarkeit oder Zustimmungserklärung zu Nutzungseinschränkungen bzw. freiwilligem Nutzungsverzicht oder der Flächentausch angeboten.

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