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Brandenburg: Erste Maßnahmen zur Stützung des Spree-Abflusses ergriffen

Brandenburg: Erste Maßnahmen zur Stützung des Spree-Abflusses ergriffen
Abgabemengen aus der Spree müssen reduziert werden.
10.06.2021 − 

Das Landesamt für Umwelt (LfU) Brandenburg hat erste Maßnahmen zur Stützung des Abflusses der Spree ergriffen. Grund hierfür seien ausbleibende Niederschläge und die ersten sommerlichen Temperaturen in diesem Jahr, die zu einem Rückgang der Abflüsse in der Spree geführt hätten, teilte das brandenburgische Umweltministerium (MLUK) mit. Eine schnelle Entspannung der meteorologisch-hydrologischen Verhältnisse sei derzeit nicht in Sicht.

Die Maßnahmen erfolgten im Vorgriff auf das Niedrigwasserkonzept für die mittlere Spree und in Absprache mit den Landkreisen, erklärte das Ministerium. Sie beinhalten erste Schritte zur Abflussstützung sowie Reduzierungen von Ausleitungen. Das hydrologische Messprogramm, also Abflussmessungen an ausgewählten Profilen und Ausleitungen, sei außerdem verdichtet worden.

Nach Angaben des Ministeriums sind seit Junibeginn in Cottbus lediglich 0,2 Liter pro Quadratmeter an Regen gefallen. Im Durchschnitt der Jahre 1981 bis 2010 habe die Juni-Niederschlagsmenge dort bei 50 Litern pro Quadratmeter gelegen. Auch im Oberlauf der Spree sei kaum Regen gefallen. Für die kommenden 14 Tage seien in der gesamten Lausitz keine Niederschläge vorhergesagt.

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