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Koalitionsvertrag von Verbänden der Wasserwirtschaft positiv aufgenommen

Koalitionsvertrag von Verbänden der Wasserwirtschaft positiv aufgenommen
Gewässer ©Jürgen Wackenhut - stock.adobe.com
26.11.2021 − 

Bei den wasserwirtschaftlichen Verbänden ist der Koalitionsvertrag von SPD, Grünen und FDP positiv aufgenommen worden. Die Ampel stelle die richtigen Weichen für eine zukunftsfeste Wasserwirtschaft - vor allem durch die Umsetzung der Nationalen Wasserstrategie, sagte Michael Ebling, Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU).

Wichtige politische Signale seien die umfassende Klimaanpassungsstrategie, die mit Finanzierungszusagen ausgestattet werde, der ökologische Umbau der Landwirtschaft mit dem Ziel des Gewässerschutzes und eine Abwasserabgabenreform, die Anreize zur Reduktion von Gewässerverunreinigungen bei den Herstellern setzt.

BDEW: Wichtige Impulse für den Gewässerschutz

Auch aus Sicht des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) enthält der  Koalitionsvertrag viele wichtige und dringend notwendige Impulse für den Schutz der Wasserressourcen. Dies gelte insbesondere mit Blick auf Wassermanagement, die Vermeidung von Einträgen in die Gewässer, die ökologische Ausrichtung der Landwirtschaft sowie die Vorlage einer Wasserstrategie, erklärte Martin Weyand, BDEW-Hauptgeschäftsführer Wasser/Abwasser.

Integriertes Wassermanagement findet "volle Unterstützung" des DVGW

Wolf Merkel, Vorstand Wasser des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW), erklärte, dass die künftige Regierungskoalition im Bund eine zusammen mit den Ländern getragene Nationale Wasserstrategie mit dem Ziel eines integrierten Wassermanagements umsetzen will, finde die volle Unterstützung des Verbandes.

DBVW: Koalitionsvertrag nimmt überlebenswichtige Themen auf

Auch der Deutsche Bund der verbandlichen Wasserwirtschaft (DBVW) zeigte sich zufrieden. „Der Koalitionsvertrag der designierten Bundesregierung nimmt die überlebenswichtigen Themen Klimawandel und Wasserwirtschaft auf“, sagte DBVW-Präsident Franz-Xaver Kunert.

DWA: Klare Rahmenbedingungen auch für weitere Wassernutzungen

Auch die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA)  unterstützt nach eigenen Angaben die Weiterentwicklung der Nationalen Wasserstrategie und das damit verbundene nachhaltige Wassermanagement.  DDie Regelungen zur Wassernutzung dürften sich aber nicht auf einen Vorrang der Trinkwasserversorgung beschränken, wie die DWA mitteilte. Auch für die weiteren Wassernutzungen müssten klare Rahmenbedingungen gesetzt werden.

BDE begrüßt Berücksichtigung von Kreislaufaspekten der Wasserwirtschaft

Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) hob positiv hervor, dass die Koalitionäre Kreislaufaspekte der Wasserwirtschaft in den Fokus nehmen, die Wasserverunreinigung an der Quelle, z.B. durch das Verbot bestimmter Mikrokunststoffe, vermindern und die Wiederverwendung von Abwasser voranbringen wollen.

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