Erftverband stellt für das kommende Jahr rund 103 Mio. Euro für Investitionen bereit

Gesamtvolumen des Wirtschaftsplans von etwa 147 Mio. Euro geplant

Der Erftverband stellt für das kommende Jahr rund 103 Mio. Euro für Investitionen bereit und plant mit einem Gesamtvolumen des Wirtschaftsplans in Höhe von etwa 147 Mio. Euro. Wie der Wasserwirtschaftsverband anlässlich der jetzt erfolgten Beschlüsse der Delegiertenversammlung mitteilte, entfallen vom Volumen des Wirtschaftsplans rund 100.000 Euro auf nachlaufende Aufwendungen aus dem Hochwasserereignis 2021. Insgesamt steigt das Gesamtvolumen des Wirtschaftsplans 2026 um 5,31 Prozent gegenüber dem Vorjahresvolumen. Die Mitgliederbeiträge erhöhen sich im kommenden Jahr um 6,08 Prozent. Der Anstieg ist u. a. auf Tarifsteigerungen, Kostensteigerungen in den Bereichen Ersatzteile und Instandhaltungsleistungen sowie einem höheren investitionsbedingten Bedarf an Abschreibungen und Zinsen zurückzuführen.

Von den für 2026 geplanten Investitionen entfallen etwa 1,2 Mio. Euro auf hochwasserbedingte Maßnahmen sowie rund 49 Mio. Euro in die Modernisierung der Abwasseranlagen, wie beispielsweise in die Sanierung von Kläranlagen oder den Neubau von Retentionsbodenfiltern. Rund 18 Mio. Euro sind für die Instandsetzung und den Ausbau der Kanalnetze in Rommerskirchen, Meckenheim, Zülpich und Weilerswist vorgesehen. In den Gewässerausbau sowie den Hochwasserschutz werden im kommenden Jahr etwa 16 Mio. Euro investiert.

Darüber hinaus hat der Erftverband Bilanz zum Wasserwirtschaftsjahr 2025 gezogen. Die Auswertung zeige deutlich, wie stark Trockenphasen und Starkniederschläge die Wasserbilanz beeinflusst haben. Hier geht es weiter.......

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