EVS rüstet mehrere Kläranlagen mit chemischer Phosphatelimination aus

Der Entsorgungsverband Saar (EVS) rüstet mehrere Kläranlagen mit chemischer Phosphatelimination aus. Ein wichtiger Beitrag zur Erfüllung der Wasserrahmenrichtlinie sei die Nachrüstung von insbesondere kleineren Anlagen mit Dosieranlagen für eine chemische Phosphatelemination.

Dies erfolge innerhalb der nächsten zwölf Monate auf den Kläranlagen Winterbach (St. Wendel), Leitersweiler (St. Wendel), Steinberg-Deckenhardt (Oberthal) und Sötern (Nohfelden). Insgesamt investiere der EVS hier knapp eine Mio. Euro. Die Phosphatfällungsanlagen werden im laufenden Betrieb der bestehenden Kläranlagen ergänzt und in die Verfahrenstechnik der Kläranlage eingebunden.

Der EVS sorgt nach eigenen Angaben im Saarland mit 136 Kläranlagen, 293 Pumpwerken, 625 Regenüberlaufbecken und Staukanälen sowie einem 1.100 km langen Hauptsammler-Netz für die Ableitung und Reinigung des Abwassers. Für den Betrieb der Kläranlagen, Kanäle und Sonderbauwerke sind etwa 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verantwortlich. Jedes Jahr würden enorme Mengen an Abwasser behandelt – 2023 waren es rund 185,7 Mio. m³. Damit leiste der Entsorgungsverband einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz.

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