FiW und Partner entwickeln PCR-Methode für AMR-Monitoring in Kläranlagen

VLPs als zentrales Test- und Referenzmaterial im Projekt AMRready4KARL

Im Fokus des kürzlich gestarteten Projekts AMRready4KARL steht die Entwicklung einer geeigneten Methode, um das Aufkommen antimikrobieller Resistenzen (AMR) in größeren Kläranlagen mittels PCR-Tests zuverlässig zu überwachen. Hintergrund ist die überarbeitete EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL), die ab Juli 2027 ein entsprechendes Monitoring vorschreibt. Bislang werden jedoch sehr unterschiedliche PCR-Verfahren eingesetzt, deren Aussagekraft und Vergleichbarkeit begrenzt sind, und es fehlt insbesondere an geeigneten Referenzmaterialien zur Qualitätssicherung.

Das berichtet das Forschungsinstitut für Wasserwirtschaft und Klimazukunft an der RWTH Aachen (FiW), das zusammen mit dem Institut für Medizinische Virologie und dem Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene der Goethe-Universität Frankfurt am Main das Forschungskonsortium bildet. Das Vorhaben wird unterstützt von der Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV), dem Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK), und dem Gesundheitsamt Frankfurt am Main als assoziierte Partner.

Das bis März 2027 laufende Projekt nutzt virusähnliche Partikel (VLPs) als zentrales Test- und Referenzmaterial. Diese synthetischen Strukturen bestehen aus viralen Hüllproteinen, enthalten jedoch kein infektiöses Erbgut. Stattdessen können sie gezielt mit DNA-Fragmenten ausgestattet werden, die für den PCR-Nachweis von Antibiotikaresistenzen relevant sind. Lesen Sie weiter.........

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