Der Technologiekonzern GEA hat die Produkte der etablierten Marke Flocmix übernommen und erweitert damit sein Angebot im Bereich der Wasser- und Abwasserbehandlung. Ziel der Integration ist es, Effizienz, Prozesssicherheit und Automatisierung bei kommunalen und industriellen Kläranlagen weiter zu steigern, teilte der Maschinenbauer in Düsseldorf mit.
Kern der übernommenen Technologie sei der Flocmix Zentratsensor. Dieser messe in Echtzeit die Qualität des aus Dekanterzentrifugen austretenden Zentrats. Bei Trübung oder Farbveränderung passe das System automatisch die Betriebsparameter an, um die Feststoffabtrennung und Ablaufqualität zu maximieren und gleichzeitig Ressourcenverbrauch und Betriebskosten zu senken. Die Sensorik werde bereits in das modulare Upgrade-Kit GEA OptiPartner Intellicant eingebunden, das Sensorik, KI-gestützte Steuerung und Transparenz in Echtzeit miteinander verknüpft.
Mit der Übernahme sichert sich GEA das technische Know-how und die bestehenden Strukturen von Flocmix am Standort in Norddeutschland. Die Weiterführung von Service und Produktentwicklung soll einen nahtlosen Übergang für Bestandskunden gewährleisten, hieß es. GEA stärke damit seine Rolle als Impulsgeber für Innovationen in der Wasser- und Abwassertechnik.
Die GEA Group zählt eigenen Angaben zufolge zu den weltweit größten Systemanbietern für die Nahrungsmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie. Der Konzern wurde 1881 gegründet und ist in über 150 Ländern aktiv. Im Geschäftsjahr 2024 erwirtschaftete GEA mit mehr als 18.000 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund 5,4 Mrd. Euro. Neben Maschinen und Anlagen liefert das Unternehmen auch Prozesstechnik, Komponenten und umfassende Service-Dienstleistungen.




