Forschungsteam will zuverlässige KI-Systeme für Extremwetterereignisse entwickeln

Ziel: Bessere Frühwarnsysteme für Dürren und Hochwasser

Ein Forschungsteam aus Jena will KI-basierte Modelle in der praktischen Umweltforschung erproben – insbesondere im Kontext hydro-klimatischer Extremereignisse wie Hochwasser, Dürren oder Erdrutschen. Dazu will das Team der Friedrich-Schiller-Universität Jena, des Universitätsklinikums Jena, des Max-Planck-Instituts für Biogeochemie in Jena sowie des Senckenberg Instituts für Pflanzenvielfalt Jena KI-Methoden grundlegend weiterentwickeln, damit sie in komplexen und sich verändernden Umweltsystemen Anwendung finden können, wie die Universität Jena Anfang November mitteilte.

Die Forschung solle dabei helfen, bessere Frühwarnsysteme für bestimmte Katastrophen zu entwickeln. Die Carl-Zeiss-Stiftung unterstütze das Projekt „AI Generalizability in Non-stationary Environmental Regimes: The Case of Hydro-climatic Extremes (GENAI-X)“ im Rahmen ihres Förderprogramms „CZS Durchbrüche“ für fünf Jahre mit insgesamt rund sechs Millionen Euro. Das Projekt gehe aus der ELLIS Unit Jena hervor und sei damit Teil des europaweiten KI-Exzellenznetzwerks "European Laboratory for Learning and Intelligent Systems".

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