Der Forschungsverbund „Klima-Anpassung, Hochwasser, Resilienz“ (KAHR) startet in eine zweite Förderphase. Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt fördert das Projekt KAHR2.0 von April 2026 bis März 2029 mit rund 3,5 Mio. Euro, berichtet die Universität Stuttgart, die den Verbund gemeinsam mit der RWTH Aachen University koordiniert. KAHR begleitet seit Ende 2021 den Wiederaufbau in den von der Flutkatastrophe 2021 betroffenen Regionen im Ahrtal und in Nordrhein-Westfalen.
In der ersten Förderphase wurden unter anderem zehn Empfehlungen für einen klimaresilienten Wiederaufbau erarbeitet, die bereits in konkrete Projekte eingeflossen sind, etwa bei der Standortverlagerung der Levana-Schule oder der Planung einer aufgeständerten Feuerwache in Bad Neuenahr-Ahrweiler.
Im Rahmen von KAHR2.0 wollen die Partner nun die Wirkung neuer Maßnahmen und der Wiederaufbauförderung für ausgewählte Teilbereiche der Region untersuchen sowie Potenziale gesetzlicher Änderungen und Probleme im noch andauernden Wiederaufbau ermitteln. In den nächsten drei Jahren plant der Verbund, hierzu u.a. technische und natürliche Maßnahmen zur Hochwasservorsorge und deren Akzeptanz zu analysieren und aufzuzeigen, wie sich gesetzliche Änderungen im Baurecht und der Bundesraumordnungsplan Hochwasserschutz auf den Wiederaufbau konkret vor Ort auswirken. Lesen Sie weiter.........




