Für 2025 hat der Niersverband Gewässerschutz, Energieeffizienz und innovative Ansätze im Blick

Wasserwirtschaftsjahr 2024 war geprägt von großen Regenmengen

Der Niersverband blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2024 zurück und schaut mit einem klaren Fokus auf Zukunftsthemen auf ein spannendes Jahr 2025. „Wir stehen vor großen Herausforderungen, die uns fordern und antreiben“, erklärte die Vorständin Sabine Brinkmann Mitte Dezember auf der Verbandsversammlung: „Ob Gewässerschutz, Energieeffizienz oder innovative Ansätze – wir arbeiten daran, eine nachhaltige Wasserwirtschaft für die Region zu gestalten.“

Das Jahr 2024 war laut einer Mitteilung des Verbandes geprägt von bedeutenden Baumaßnahmen zur Modernisierung und zum Ausbau der Kläranlagen und weiteren abwassertechnischen Betriebsstellen. Auf der größten Kläranlage in Mönchengladbach-Neuwerk, die in einem umfassenden Projekt über mehrere Jahre modernisiert wird, seien große Fortschritte erzielt worden. So wurden mehrere große Bauprojekte gestartet, u.a. der Bau des neuen Nachklärbeckens 8, das zehn Mio. Liter Abwasser fassen werde. Es werde zukünftig das leistungsstärkste Nachklärbecken des Verbandes sein und eine entscheidende Rolle in der Abwasserreinigung spielen. Parallel dazu wurde der Bau einer neuen Gebläsehalle gestartet. Hier sollen neue, leistungsfähige Gebläse zukünftig die Energieeffizienz der Anlage weiter verbessern.

Auch die Kläranlage Nette, die komplett umgebaut und um eine weitergehende Behandlungsstufe zur künftigen Entfernung von Mikroverunreinigungen, Mikroplastik und multiresistenten Keime erweitert wird, erlebte nach Angaben des Niersverbandes wichtige Meilensteine. Der Rohbau des ersten Gebäudes im Rahmen des weitergehenden Ausbaus wachse sichtbar. Der Ausbau der weitergehenden Behandlungsstufen werde zusammen mit einem begleitenden Forschungsprojekt vom Land Nordrhein-Westfalen mit rund 15 Mio. Euro gefördert. Lesen Sie hier weiter..........

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