
Die German Water Partnership (GWP) und der Mykolaiv Water Hub (MWH) haben ein gemeinsames Projekt gestartet, das den Wissens- und Technologietransfer in den Bereichen Wasser- und Abwasserwirtschaft, nachhaltige kommunale Infrastrukturen, Energieeffizienz und Klimaschutz in der Ukraine vorantreiben soll. Unterstützt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) soll die Initiative einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Wiederaufbau der durch den Krieg schwer beschädigten Infrastruktur der Daseinsvorsorge leisten, teilte die GWP Mitte August mit.
In der ersten Projektphase liegt der Schwerpunkt den Angaben zufolge auf dem Aufbau eines aktiven Netzwerks zwischen deutschen und ukrainischen Fachleuten, der Analyse des aktuellen Infrastrukturzustands in ausgewählten Städten sowie der Entwicklung einer Roadmap für langfristige Modernisierung und Resilienz. So gelte es, dringend benötigte Investitionen und innovative, ressourcenschonende Technologien zu identifizieren. Der Mykolaiv Water Hub übernehme vor Ort die Koordination mit Versorgungsunternehmen und Behörden, sammle technische und betriebliche Daten und moderiere den Dialog mit deutschen Partnern. Laut GWP sind bereits ukrainische Versorger kontaktiert, Bedarfe erhoben und Vertreterinnen und Vertreter für den gemeinsamen deutsch-ukrainischen Lenkungsausschuss mobilisiert worden.
„Mit diesem Projekt schaffen wir die Grundlagen, um die ukrainische Wasserwirtschaft mit modernen, klimafreundlichen Technologien zukunftssicher aufzustellen – und perspektivisch die Voraussetzungen für eine EU-Mitgliedschaft zu stärken“, erklärte Boris Greifeneder, Geschäftsführer der German Water Partnership.



