Der Klimawandel bereitet dem Bodensee Probleme: Seit Jahren ist die Durchmischung des Wassers im Winter nur schwach ausgeprägt. Das hat sich auch in diesem Jahr nicht geändert, wie die Internationale Gewässerschutzkommission für den Bodensee (IGKB) mitteilte. Für das Ökosystem des Bodensees sei im Winterhalbjahr eine tiefreichende Zirkulation des Wasserkörpers von großer Bedeutung, am besten bis zum Seegrund in 251 Meter Tiefe. Nur so gelange Sauerstoff in die tiefen Regionen. Im Zuge der Klimaerwärmung verschlechterten sich die Bedingungen für eine vollständige Durchmischung allerdings zunehmend.
„Auch in diesem Winter konnte der gesamte See nicht in ausreichendem Maße bis zur tiefsten Stelle zirkulieren“, stellt Harald Hetzenauer fest, der Leiter des Instituts für Seenforschung, das zur Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) gehört.
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