Hamburg Wasser erwartet bis 2030 und darüber hinaus einen Anstieg sowohl des jährlichen Gesamtverbrauchs als auch des Tages-Spitzenbedarfs. Um die Versorgungssicherheit unter diesen Bedingungen zu gewährleisten, kündigte das Unternehmen an, die maximale Tagesförderung der Wasserwerke von derzeit rund 460.000 auf künftig 500.000 Kubikmeter pro Tag gezielt auszubauen. Der Ausbau erfolge innerhalb der bestehenden Infrastruktur ohne den Bau neuer Werke, teilte Hamburg Wasser mit.
Die öffentliche Wasserversorgung stehe vor wachsenden Herausforderungen: Klimawandel, steigende Baukosten, neue gesetzliche Anforderungen und begrenzte Ressourcen erfordern eine vorausschauende Planung und verlässliche Rahmenbedingungen. Insgesamt plane Hamburg Wasser, von 2024 bis 2028 rund 1,14 Milliarden Euro in die Hand zu nehmen und dabei 616 Millionen Euro in die Wasser- und Abwassernetze sowie 522 Millionen Euro in die Anlagen zu stecken.
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