Hohes Potential für Wasserverschmutzung durch Binnenschiffe bei unsachgemäßer Abwasserbeseitigung

KL Krems: Ordnungsgemäße Entsorgung im Untersuchungszeitraum

Eine aktuelle Arbeit der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften (KL Krems) und des ICC Water & Health schafft die Möglichkeit, kleinräumige, durch Binnenschiffe verursachte Fäkalieneinträge in Fließgewässern präzise nachzuweisen. Wie die Privatuniversität Ende November mitteilte, habe der erste praktische Einsatz der Methodik auf einem 230 km langen Streckenabschnitt der Donau, der sowohl die Wachau als auch Wien umfasste, zum einen das hohe Eintragspotential der Binnenschifffahrt bei nicht ordnungsgemäßer Abwasserentsorgung belegt, aber zum anderen auch angedeutet, dass im Untersuchungszeitraum eine ordnungsgemäße Entsorgung erfolgte. Die Methodik könne jetzt auch in anderen schiffbaren Gewässern zum Einsatz kommen. Das Team um Prof. Andreas Farnleitner (KL Krems und TU Wien) sei des vom Land Niederösterreich unterstützt worden.

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